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„Penthesilea“ von Pascal Dusapin: Musik, die unter die Haut geht

Keine Scheu vor moderner Musik: „Penthesilea“ von Pascal Dusapin ist eine Oper mit beeindruckender, unter die Haut gehender Musik. Die Inszenierung von Lorenzo Fioroni kleidet das in phantastische Bilder. Gesungen und musiziert wurde am 21. März 2026 großartig. Die Vorstellung war so spannend, dass ich erst kurz vor Ende der einaktigen Oper einmal auf die Uhr sah. Ein besseres Zeichen für einen gelungenen Abend gibt es kaum.

Jede Menge Applaus für die Mitwirkenden von „Penthesilea“ – Foto (c) Achim Riehn

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Mahlers 6. Sinfonie: Musik, die von innen heraus zerbirst

Im 6. Sinfoniekonzert am 22. März 2026 stand die 6. Sinfonie von Gustav Mahler auf dem Programm. Mit einer hochklassigen Interpretation zog mich das Niedersächsische Staatsorchester unter der Leitung von Stephan Zilias in seinen Bann. Ich erlebte ein zu herzzerreißender Musik gewordenes Welt- und Seelengebäude aus Kampf, Leid und Hoffnung. Ich hörte eine vor Energie berstende Musik, innerlich und fast überirdisch im langsamen Satz, wild und außer sich in den anderen Sätzen.

Applaus für das Niedersächsische Staatsorchester nach dem sechsten Sinfoniekonzert der Spielzeit 2025/26. – Foto (c) Achim Riehn

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„Turandot“ – ein wie ein Popkonzert bejubelter tiefer Blick in das Innere

Puccinis „Turandot“ wird meist als monumentales Überwältigungsspektakel auf die Bühne gebracht, voller exotischer Kostümpracht, mit gewaltigem Klang. „Opernspektakel im Breitwandformat“, das kommt mir dabei in den Sinn. An der Staatsoper Hannover schafft es Regisseur Jakob Peters-Messer, hinter dieser Fassade eine psychologisch tiefsinnige, fast intime Schicht freizulegen.

Schlussapplaus für die Mitwirkenden in der Oper „Turandot“ – Foto (c): Achim Riehn

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Exklusiver Probenbesuch für GFO-Mitglieder: Kinderkonzert „Peter und der Wolf“

Etwas ganz Besonderes wurde den Mitgliedern der GFO am 11. März 2026 geboten: Die Mitglieder der GFO durften einer Probe des Kinderkonzerts „Peter und der Wolf“ zur Musik von Sergej Prokofjew beiwohnen. Diese Produktion wird von der GFO gefördert. Rund 40 Mitglieder hatten sich angemeldet .

Opern-Intendant Bodo Busse führt in das Stück „Peter und der Wolf“ ein. Foto (c): Achim Riehn

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Schüler:innen im Gespräch mit Bodo Busse

Schüler:innen, die sich am GFO-Jugendförderproramm „Tatort Oper“ beteiligen, haben von Zeit zu Zeit die Möglichkeit, mit den Intendant:innen der Staatsoper Hannover ins Gespräch zu kommen. Nun stand erstmals Opernintendant Bodo Busse den Schüler:innen Rede und Antwort. Es ging um die die Oper „Don Giovanni“, das Musical „Anything Goes“ und das Ballett „Schwanensee“. Eine Rückschau auf das Treffen lesen Sie unter diesem Link.

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Nachruf: GFO-Ehrenmitglied Eberhard Furch ist verstorben

Die Gesellschaft der Freunde des Opernhauses Hannover (GFO) gedenkt mit großer Hochachtung ihres Ehrenmitgliedes Eberhard Furch, der am 4. März 2026 im Alter von 96 Jahren verstorben ist.

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Was Schüler:innen über Opernbesuche erzählen

In jeder Spielzeit bekommen Schüler:innen durch die GFO die Möglichkeit, Inszenierungen der Staatsoper Hannover zu besuchen. Drei Jahre lang heißt es jeweils sechs Mal pro Spielzeit: „Tatort Oper“. Ziel des Jugendförderprogramm ist es, Jugendliche in die Oper und mit Musiktheater in Kontakt zu bringen. Für die GFO berichten sie von den Aufführungen, die sie gesehen haben. Lesen Sie die Kritiken der Schüler:innen zum Musical „Anything goes“, über das Ballett „Schwanensee – Rotbarts Geschichte“ und zur Oper „Don Giovanni“ – Produktionen, die sie in der Spielzeit 2025/26 an der Staatsoper Hannover erlebt haben.

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„Schwanensee – Rotbarts Geschichte“: ein dunkles Märchen, bedrohlich, ergreifend und begeisternd

Prinzessin Odette ist vom bösen Zauberer Rotbart in einen Schwan verwandelt worden. Von diesem Zauber kann sie nur derjenige erlösen, der ihr ewige Liebe schenkt. Prinz Siegfried, von ihrem Liebreiz überwältigt, schwört ihr ewige Liebe und Treue. Aber wie in vielen Märchen: Es geht nicht gut aus. Das ist die ursprüngliche Handlung des Balletts „Schwanensee“ zur Musik von Tschaikowsky, tausend Mal inszeniert. Schwäne in weißen Tutus, tausendmal tanzten sie über die Bühne. Wer hat diese Bolschoi-Bilder nicht vor Augen?

Schlussapplaus für die Tänzer:innen und die Musiker:innen in „Schwanensee – Rotbarts Geschichte“. Foto (c): Achim Riehn

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Valda Wilson singt Berio in einem Kammerkonzert an der Semperoper

Am 8. März 2026 findet an der Semperoper Dresden ein Kammermusikabend mit Mitgliedern der Sächsischen Staatskapelle Dresden statt. Auf dem Programm stehen Werke von Gatti, Ravel, Dallapiccola und Berio. Valda Wilson, Sopranistin aus dem Ensemble der Staatsoper Hannover, wird dabei die „Folk Songs“ von Luciano Berio singen.

Weitere Informationen zum Programm auf der Internetseite der Sächsischen Staatskapelle Dresden.

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5. Sinfoniekonzert: mitreißende Musik, mitreißend dargeboten

Dieses sehr schöne Konzert am 22. Februar 2026 könnte man unter das Motto „Verbundenheit“ stellen. Emilie Mayer bewunderte die Werke Goethes, ihre Faust-Ouvertüre beruht auf Goethes bekanntestem Werk. Igor Strawinsky taucht in seinem Ballett „Der Feuervogel“ tief in die Märchenwelt seiner russischen Heimat ein. Antonín Dvořáks Sinfonie Nr. 7 spiegelt seine Identifikation mit seiner böhmischen Heimat wider, melodienreich und kämpferisch im Ton. Drei ganz unterschiedliche Werke, alle drei aber zutiefst romantisch.

Großer Applaus für die Mitwirkenden des fünften Sinfoniekonzerts. Foto (c) Achim Riehn

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